Der Sommer ist da!
Im Sommer geht es im Garten vor allem darum, Pflanzen gesund durch Hitze und Trockenheit zu bringen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen sparst du Wasser und erhältst bessere Ernten und längere Blütezeiten.
Gieße früh morgens (ideal zwischen 5 und 9 Uhr).
Lieber selten, dafür durchdringend als täglich nur oberflächlich.
Gieße direkt an den Wurzeln und nicht über die Blätter.
Nutze möglichst Regenwasser.
Eine 5–8 cm dicke Schicht aus Rasenschnitt (angetrocknet), Stroh oder Rindenmulch:
hält den Boden länger feucht,
unterdrückt Unkraut,
schützt den Boden vor Überhitzung.
Zucchini, Gurken, Bohnen und Tomaten regelmäßig pflücken.
Häufiges Ernten regt die Pflanzen an, neue Früchte zu bilden.
Bei vielen Sommerblumen lohnt sich das Ausputzen:
neue Blüten entstehen schneller,
die Blütezeit verlängert sich oft bis in den Herbst.
Basilikum oberhalb eines Blattpaares schneiden, nicht einzelne Blätter abzupfen.
Rosmarin, Thymian und Salbei vor der Blüte ernten – dann ist das Aroma meist am intensivsten.
Eine flache Wasserschale mit Steinen hilft Bienen und anderen Insekten.
Verzichte möglichst auf chemische Pflanzenschutzmittel.
Lass einige Blüten als Nahrungsquelle stehen.
Frisch gepflanztes Gemüse oder empfindliche Pflanzen bei Hitzewellen mit Schattiernetz oder Vlies schützen.
Kübelpflanzen bei Temperaturen über 30 °C möglichst halbschattig stellen.
Nicht zu kurz mähen (ca. 5–7 cm).
Bei Trockenheit lieber seltener, aber intensiv bewässern.
Während Hitzeperioden auf Düngung verzichten.
Wasserschosse bei Apfel- und Birnbäumen entfernen.
Schwere Äste mit vielen Früchten gegebenenfalls abstützen, damit sie nicht abbrechen.
Im Juli und August kannst du bereits:
Feldsalat,
Spinat,
Radieschen,
Winterrettich
für die Herbsternte aussäen.
Mit diesen Maßnahmen bleibt dein Garten auch an heißen Sommertagen vital und ertragreich.